Braunbären schwer verliebt und der Uhu unterm Dach, im Tierpark Knüll

Der Wildpark Knüll stand wegen des dort lebenden Braunbärenpärchens Onni und Balu ,den Dachsen ,Füchsen und dem Wolfsrudel schon seit längerem auf unserer to do Liste.

Am Mittwoch nutzen wir die gute Wetterprognose für einen ersten Besuch.
Leider war der Frühlingshof am Anfang der Rundgangs gesperrt so das wir die prächtigen Gockelhähne deren lauthalses Krähen wir schon auf dem Parkplatz gehört hatten nur durch eine kleine Glasscheibe sehen konnten.
Weiter ging es in Richtung Wölfe und Bären.
Der natürlich gehaltene Lebensraum dieser außergewöhnlichen WG ist von einer Galerie aus sehr schön einsehbar .Bei unserer Ankunft auf der Plattform öffnete der Tierpfleger gerade den Schieber des Geheges das die Bären über Nacht von den Wölfen abtrennt und Onni und Balu stürmten auf die Anlage.Der imposante Bärenmann trottet sofort zum Wasserbecken und nahm ein Bad nach Bärenart.
Die hübscheBärin Onni wandte sich lieber dem frischen vegetarischen Frühstück wie Möhren, Äpfeln und Paprikaschoten zu.Das Wolfsrudel hielt gebührenden Abstand zu den Bären und verzog sich in den unteren Bereich der Anlage.Es dauerte nicht lange und Balu machte seiner Bärenfrau eindeutige Avancen ,er wurde erhört und mehrmals kam es zur Paarung des Bärenpaares.Der Schwarm geschwätziger Kolkraben fungiert hier wahrscheinlich als Dauergäste im Geäst der Bäume und bedient sich ohne rot zu werden am Bärenfutter.

Weiter geht es auf dem Rundgang…..
Der hübsche, zierliche Steinmarder hatte an diesem Morgen leider keine Zeit für ein Fotoporträt und lief pausenlos in rasantem Tempo durch sein Gehege.
Herr Reineke und Herr Grimbart waren ebenfalls leider verhindert.Wer schon immer einmal Körperkontakt zu einer Hirschkuh wollte ist auf dem Picknickplatz vor dem Streichezoo an der richtigen Stelle, braune Papiertüten sind hier das Signal „gleich gibt es etwas Leckers.

Eine sehr besucherfreundliche und beispielhafte Lösung bietet die Anlage der Uhus ,hier kann der Besucher beinahe barriefrei ohne störende Drahtgitter unserer größten Eule ins Auge blicken und dem faszinierenden Uhuu… lauschen.
Alles in Allem waren es vier schöne Stunden im Wildpark Knüll wobei wir beinahe zwei Stunden bei den Bären und Wölfen verbracht haben.
Das pädagoische Konzept des Tierparks ist ebenfalls positiv hervorzuheben.NHB: INJA & KAJO.

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