Wasserpflanzen im Buga-See werden gemäht 02.09.2026

Copyright: Markus Schöttner 

Mit diesem Mähboot werden derzeit die Bestände der Wasserpflanzen im Buga-See reguliert.

.Im Buga-See in Kassel werden derzeit die Wasserpflanzen gemäht. Die Maßnahme dient der regelmäßigen Gewässerpflege und soll insbesondere verhindern, dass große Mengen pflanzlicher Biomasse nach dem Absterben im See verbleiben

   

Im Buga-See in Kassel werden derzeit die Wasserpflanzen gemäht. Die Maßnahme dient der regelmäßigen Gewässerpflege und soll insbesondere verhindern, dass große Mengen pflanzlicher Biomasse nach dem Absterben im See verbleiben.

Die im Buga-See vorkommenden Wasserpflanzen – sogenannte Makrophyten – sind keine Verunreinigung des Gewässers, sondern ein natürlicher und ökologisch wichtiger Bestandteil eines naturnahen Sees. Unter Wasser wachsende Pflanzen übernehmen zahlreiche wichtige Funktionen im Gewässer: Sie produzieren während ihres Wachstums Sauerstoff, nehmen Nährstoffe aus dem Wasser auf und binden diese in ihrer Biomasse. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem stabilen Gewässerökosystem und können auch einer übermäßigen Entwicklung von Phytoplankton und Cyanobakterien – umgangssprachlich häufig als „Blaualgen“ bezeichnet – entgegenwirken.

Für Badegäste mögen Wasserpflanzen zunächst ungewohnt sein, sie stellen aber grundsätzlich keine Gefahr dar. Wasserpflanzen gehören zu einem Natursee ebenso wie Fische, Insekten und andere Wasserorganismen. Ein vollständig pflanzenfreier See wäre aus ökologischer Sicht weder natürlich noch erstrebenswert.

Warum wird trotzdem gemäht?

Die Mahd steht nicht im Widerspruch zur positiven ökologischen Funktion der Wasserpflanzen. Es geht nicht darum, sämtliche Pflanzen zu entfernen, sondern die Bestände gezielt zu regulieren. Nach der Mahd werden die abgemähten Pflanzen und die darin gebundenen Nährstoffe entfernt, damit sie sich im Wasser nicht unter Sauerstoffverbrauch zersetzen. 

Die Kosten der aktuellen Mahd der Wasserpflanzen betragen rund 35.000, – Euro. Die Arbeiten stellen sicher, dass der See als Erholungs- und Badegewässer weiterhin genutzt werden kann und sich sein ökologischer Zustand langfristig stabilisiert.

PM:Stadt Kassel

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