Junitage am Dümmer18/06/ 2019

Den Dümmer und die Diepholzer Moorniederung kannten wir bislang nur im Herbst. Im Oppenweher und den benachbarten Mooren beobachteten wir tagelang die Kraniche auf den abgeernteten Maisfeldern. Diese schöne, stille Moorlandschaft mit dem Flüsschen Hunte und dem Dümmer See im Zentrum wollten wir nun auch im späten Frühling erleben wenn die Watvögel auf den Moorwiesen ihren Nachwuchs großziehen.

 

Am südlichen Ende des Sees befindet sich das 1.029 Hektar große Naturschutzgebiet Ochsenmoor mit Weiden ,Mähwiesen, Niedermooren, Grünland, Wassergräben und Kanälen. Hier befinden sich die von den Altvögeln gut bewachten Kinderstuben der Kiebitze,Bekassinen und Uferschnepfen. Die Uferschnepfen mit ihrem schön gefärbten rotbraunen Brustgefieder waren sehr gut zu beobachten und zeigten sich uns mit ihrem Nachwuchs auch aus geringer Distanz.

Die leuchtend gelbe Goldammer ist zahlreich vertreten , ließ sich ab und an für eine kleine Flugpause auf einem Holzpfahl nieder und daraus ergaben sich ein wunderbare Fotomotive. Akustisch wurden unsere Exkursionen vom Geschrei der Möwen, dem Dauerruf des Kuckuck und dem Quaken der Frösche begleitet.

In den Beobachtungstürmen rund um den See nisteten Schwalben und zahlreiche Schwalbenkinder saßen im Gebälk in Erwartung ihrer mit Futter zurückkehrenden Eltern. In einer Moorwiese weidete eine Herde Moorschnucken vom Schäferhof ,eine Schafrasse mit langem schabrackenartigem Fell, in dem Wassertümpel der Schafweide und seinem Randbereich hielten sich Löffelenten ,Graugänse und eine Vielzahl von Kiebitzen auf.

Auch zu dieser Jahreszeit ist die Dümmerregion mit ihrer offenen,weiten Landschaft ein Refugium für Naturliebhaber und bietet dem Naturfotografen eine Vielzahl von attraktiven Motiven.INJA (NHB) INJA&KAJO

Junitage am Dümmer

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