Die Stadt Kassel sagt: Hans Eichel ist jetzt Ehrenbürger von Kassel.

Die Stadt Kassel hat Hans Eichel das Ehren-Bürger-Recht gegeben.
Das heißt:
Hans Eichel hat etwas Gutes für die Stadt Kassel gemacht.
Deshalb darf er bestimmte Sachen in der Stadt machen.
Die Stadtverordnetenversammlung hat das entschieden.
Das war am Montag, den 26. Oktober.

Hans Eichel ist ein Politiker von der SPD.
Er war:

  • Ober‐Bürgermeister
  • Minister‐Präsident von Hessen
  • Bundesfinanzminister.


    Copyright : Stadt Kassel (Foto Andreas Fischer
    Hans Eichel bekommt die Ehren-Bürger-Würde.
    Das heißt:
    Er hat etwas Besonderes für die Stadt gemacht.
    Deshalb sagt die Stadt: Danke.
    Dabei sind:

    • Sven Schoeller
      Er ist der Ober‐Bürgermeister.

    Sven Schoeller ist der Ober-Bürgermeister von Kassel. Sven Schoeller hat eine Rede gehalten.
    In der Rede hat er gesagt:
    Hans Eichel hat in Kassel, Wiesbaden und Berlin gearbeitet.Dabei hat er immer viel Verantwortung für den Staat gehabt.
    Aber Hans Eichel liebt die Stadt Kassel. Und er fühlt sich mit der Stadt verbunden. Das ist besonders an Hans Eichel.

    Hans Eichel war 16 Jahre lang Ober-Bürgermeister von Kassel. In dieser Zeit hat er viel für die Stadt gemacht.
    Er hat die Stadt verändert.

    Hans Eichel wurde 1975 Ober-Bürgermeister.
    Er war damals 33 Jahre alt.
    Damit war er der jüngste Ober-Bürgermeister in Deutschland.
    Manche Menschen dachten:
    Hans Eichel kann das nicht gut machen.
    Aber Hans Eichel hat es sehr gut gemacht.
    Er hat sich immer um seine Aufgaben gekümmert.
    Er konnte viel und er war sehr klug.
    Deshalb haben ihn alle sehr respektiert.

    Hans Eichel hatte viele Ziele in der Politik.
    Zum Beispiel:

    • Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
    • Alle Menschen sollen in der Gesellschaft mitmachen können.
    • Die Lebens‐Qualität von den Menschen soll besser werden.
    • Es soll Frieden geben.

    Schoeller sagte:
    Es gab viele gute Sachen in der Zeit von Hans Eichel.
    Zum Beispiel:

    • Die Universität ist jetzt in der Stadt.
    • Die documenta ist jetzt wichtiger auf der ganzen Welt.
    • Es gibt eine neue Idee für Architektur und Wohnen.
      Die Idee heißt: documenta urbana.
    • Es gab 1981 eine Bundes‐Garten‐Schau in Kassel.
      Dabei wurde die Fulda‐Aue neu gemacht.

    Schoeller sagte:
    Die Bundes-Garten-Schau hat viel Gutes für die Stadt gemacht.
    Die Menschen fühlen sich seitdem besser in der Stadt.

    Es gab auch andere wichtige Sachen in der Zeit von Hans Eichel.
    Zum Beispiel:
    Kassel hat einen neuen Bahnhof bekommen.
    Der Bahnhof heißt: ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe.
    Der Bahnhof wurde 1991 eröffnet.
    Seitdem fahren schnelle Züge nach Kassel.

    Nach dem Mauer-Fall und der Grenz-Öffnung kamen viele Menschen aus der DDR nach Kassel.
    Kassel hat die Menschen freundlich aufgenommen.
    Und Kassel hat den Menschen schnell geholfen.
    Daran erinnern sich die Menschen noch heute.

    Hans Eichel hat sich auch für Kultur eingesetzt.
    Und er hat sich für Erinnerungs-Kultur eingesetzt.

    Hans Eichel war Ober-Bürgermeister von Kassel.
    Danach war er Minister-Präsident von Hessen.
    Das war er von 1991 bis 1999.
    Und er war Bundesfinanzminister.
    Das war er von 1999 bis 2005.

    Die Menschen aus Kassel waren stolz auf Hans Eichel.
    Er hat seine Arbeit als Bundesfinanzminister gut gemacht.
    Er hat viel Geld gespart.
    Deshalb haben ihn viele Menschen in Deutschland respektiert.
    Sein Spitz-Name war: Eiserner Hans.
    In seinem Büro hatte er eine Sammlung von Spar-Schweinen auf dem Schreib-Tisch.
    Deshalb erinnert man sich heute noch an ihn.

    Ober-Bürgermeister Christian Geselle sagte:
    Sie sind immer ein Teil von uns geblieben.
    Sie sind bodenständig und bescheiden geblieben.
    Sie sind nahbar und ansprechbar geblieben.
    Sie waren ein kluger Rat-Geber für uns.
    Und Sie haben sich ehrenamtlich engagiert in der Kultur und in der Gesellschaft.

    Sie haben viel für die Politik und die Gesellschaft gemacht.
    Deshalb ist Kassel heute bekannter und wichtiger als früher.
    Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Stadt Kassel danken.
    Und ich möchte Ihnen persönlich danken.

    Viele Besucher und Besucherinnen waren da.
    Es waren auch Ehren-Gäste da.

    Martina van den Hövel‐Hanemann
    Sie ist die Stadtverordneten‐Vorsteherin.

  • PM: Stadt Kassel

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